
Der Ton ist beim Film genauso wichtig wie das Bild. Leider bringen eingebaute Mikrofone in DSLR-Kameras (oder auch Videokameras) kein akzeptables Ergebnis. Eingebaute Mikrofone sind in das Gehäuse integriert, dadurch wird jedes Störgeräusch im Umfeld der Kamera – z.B. Zoom, Autofokus, Bildstabilisierer oder Gehäusekontakt – gnadenlos aufgezeichnet. Zudem sind die Mikrofone von minderer Qualität.
Es liegt deshalb nahe, ein externes Mikrofon aufzurüsten oder mit einem digitalen Audiorecorder nachzuhelfen. Ich mache übrigens beides. Die Herausforderung ist dabei, nicht zu verschlimmbessern. Ein externes Mikrofon, für sagen wir 35 €, ist auch keine wirksame Verbesserung. Was bleibt neben den Herstellungskosten, der Verpackung und dem Verdienst des Händlers noch für die Elektronik übrig? Nicht genug jedenfalls, für brauchbaren Ton. Es muss also etwas Bezahlbares mit mehr Substanz her. Beim Einsatz von rund 100 € sieht es dann schon viel besser aus. Ein Hersteller, welcher mit dem Anspruch an professionelle Studioqualität antritt, ist die australische Mikrofonschmiede Rode. Das Modell Rode VideoMic* ist dabei vom Preis-/Leistungsverhältnis mit rund 85-95 € sehr positiv aufgefallen.